Über das Kunsthaus Göttingen

Foto: © Atelier ST

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Über die Ausstellung internationaler Kunst hinaus versteht sich das Kunsthaus Göttingen als Ort für Bildung, Vermittlung und Interaktion mit Kunst.«

Gerhard Steidl, Gründungsdirektor

Das Kunsthaus Göttingen

Auf den drei Etagen des Kunsthauses Göttingen werden Fotografie und Video, Zeichnung und Druck, sowie Buch– und Plakatkunst gezeigt werden. Dies schließt ausdrücklich auch Grafik als angewandte Kunst mit ein. Das Kunsthaus Göttingen legt dabei einen Ausstellungsschwerpunkt auf zeitgenössische Kunst und vornehmlich noch lebende Künstler*innen. Angedacht ist, dass diese bei der Auswahl der Werke für die Ausstellungen und der Konzeption in engen Kontakt mit den Kurator*innen stehen.

Pro Jahr sind drei Ausstellungen geplant, die als umfangreiche Einzelausstellungen den Schwerpunkt bilden. Daneben werden bis zu zwei Gruppenausstellungen realisiert, in denen über die Etagen des Gebäudes verteilt Künstler*innen vorgestellt werden.

Für den Betrieb des Kunsthauses Göttingen gründet die Stadt Göttingen zum 01.01.2020 eine gemeinnützige GmbH (gGmbH). Diese Rechtsform hat den Vorteil, dass für – natürlich erwünschte – Spenden steuerlich absetzbare Spendenquittungen ausgestellt werden können.

Foto: © Atelier ST

Gründungsdirektion

Für die Bauphase und den Betrieb in den ersten Jahren besteht das Kunsthaus Göttingen Team aus dem Gründungsdirektor Gerhard Steidl, der Kuratorin Ute Eskildsen sowie dem Gründungsgeschäftsführer Alfons von Uslar und dem Gastkurator Joshua Chuang.

Gerhard Steidl, Gründungsdirektor

Gerhard Steidl, der den international renommierten Steidl Verlag in der Nähe des Kunsthauses Göttingen führt, steht als Gründungsdirektor dem Projekt zur Seite. Die enge Zusammenarbeit mit internationalen Künstler*innen im Verlag soll auch dem Kunsthaus Göttingen zugute kommen und Synergien freisetzen.

Ute Eskildsen, Kuratorin

Ute Eskildsen ist als Kuratorin auch an der Bauplanung des Hauses beteiligt und kann ihre jahrelangen Erfahrungen in die Planung der anstehenden Ausstellungen mit einfließen lassen. Die erfahrene Kuratorin baute seit 1978 die  fotografische Abteilung des Folkwangmuseums auf und war seit 1991 dort ebenfalls als stellvertretende Direktorin tätig.

Alfons von Uslar, Gründungsgeschäftsführer

Alfons von Uslar steht dem Projekt ehrenamtlich als Gründungsgeschäftsführer zur Seite. Er ist ausgebildeter Landwirt und Jurist (Dipl.Jur.). Nach mehrjährigen Aufenthalten im Ausland und in Frankfurt am Main, kehrte er in seine Heimatstadt Göttingen zurück, um das Familienunternehmen zu führen. Von Uslar ist darüber hinaus kunstaffin und freut das Projekt in der Startphase zu begleiten.

Joshua Chuang, Gastkurator

Joshua Chuang hat als erster Kurator Fotografie in der Yale University Art Gallery etabliert, wo er als Chefkurator tätig war. Er arbeitet als Leiter der Wallach Division of Art, Prints & Photographs sowie als Kurator für Fotografie an der New York Public Library.

Idee und Architekturwettbewerb

Die Idee für das Kunsthaus Göttingen wurde aus dem Gedanken heraus geboren, bildender Kunst mehr Raum und Präsenz in der Stadt Göttingen zu geben. Auf dem Grundstück Düstere Straße 7, neben dem Günther-Grass-Archiv, wird derzeit das Gebäude fertiggestellt. Bereits 2005 stellten der Verleger Gerhard Steidl und der damalige Bürgermeister Wolfgang Meyer die Idee des Kunstquartiers mit dem Kunsthaus als Mittelpunkt vor.

In einem Wettbewerb wurde im Jahr 2016 das Architektenbüro Atelier ST mit dem Bau und der Planung des Kunsthauses betraut. Mit der Grundsteinlegung im November 2018 wurde aus der Planung Wirklichkeit, sodass das Kunsthaus voraussichtlich im Herbst 2020 eröffnet wird. Das Richtfest ist für den September 2019 geplant.

Sebastian und Silvia Thaut, Architekturbüro ST

Foto: © Atelier ST

Kunstquartier Göttingen

Das Kunsthaus Göttingen gliedert sich als Mittelpunkt des Kunstquartiers in die südliche Göttinger Altstadt ein, Das Viertel zwischen Düstere Straße, Nikolaikirchhof, Nikolaistraße und Turmstraße ist bereits jetzt ein Anziehungspunkt für Kreativ– und Kulturwirtschaft. Dabei verspricht das Kunsthaus eine weitere Belebung sowie stärkere Verankerung von zeitgenössischer Kunst und Kunstgewerbe in dem Quartier.

Ein Innenhof zwischen Düstere Straße und Nikolaistraße verzahnt die verschiedenen städtebaulichen Projekte und fügt die Einzelteile zu einem Gesamtbild zusammen.

Website Kunstquartier Göttingen

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